erstellt von: krawatten, am 14.02.2011 17:39 , Clicks: 11678

Der Längliche: Der Cavendish

Geeignet für: Umlegekragen oder wenig gespreizte Haifischkragen
Wirkung: Streckt rundliche Gesichter, ist kompakt und ein wenig asymmetrisch.
Schwierigkeitsgrad: mittel

Der englische Physiker Henry Cavendish (1731 – 1810) hatte viele Verdienste. Er entdeckte das chemische Element Wasserstoff, berechnete als erster Gravitationskonstanten und nahm große Erkenntnisse über elektrische Leitfähigkeit und Widerstand vorweg, die später seinen Kollegen Ohm und Dalton zugeschrieben wurden. Nur eines hatte der naturwissenschaftliche Universalist sich wohl nicht träumen lassen: dass nach ihm einmal ein Krawattenknoten benannt würde.

Dieser eher schlichte Knoten sieht aus wie ein etwas verlängerter Four-in-Hand und eignet sich somit hervorragend auch zum konservativen Büroanzug. Er ist nicht ganz symmetrisch, was aber nicht weiter auffällt. Der Knoten ist eine gute Möglichkeit, dünnere und leichtere Knoten mit einem voluminösen Knoten zu binden.


  1. Legen Sie die Krawatte um den Hals. Das breite Ende liegt links. Beginnen Sie wiet genug oben! Nun kreuzen Sie das breite über das schmale Ende.
  2. Führen Sie das breite Ende hinter dem schmalen entlang.
  3. Winden Sie das Ende um das schmale Ende nach rechts. Am besten halten Sie die gekreuzten Windungen dabei fest.
  4. Stecken Sie das Ende von unten durch die Halsöffnung.
  5. Führen Sie es von links hinter dem schmalen Ende entlang nach rechts.
  6. Nun ziehen Sie das Ende nach links herüber...
  7. … und stecken es von unten durch die Halsöffnung, so dass sich ein Ring ergibt.
  8. Nun nur noch das breite Ende durch diesen Ring stecken und festziehen.
Sie werden überrascht sein, wie viel Volumen dieser Knoten aus einer leichten oder dünnen Krawatte herausholen kann.

Der Minimalistische: Der Kent
Der Rebellische: Der Balthus
Der Beringte: Der Kelvin

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