erstellt von: krawatten, am 15.02.2011 11:41 , Clicks: 18841

Der Krawattenschonende: der Nicky

Geeignet für: Eigentlich jede Krawatte und jeden Anlass. Keine allzu schmalen Umlegekragen
Wirkung: dreieckig, schlicht
Schwierigkeitsgrad: ziemlich leicht

Ein weiterer noch nicht besonders alter Knoten, aber der Nicky ist definitiv eine Erweiterung, die man ausprobieren sollte. Er ist ein Inside-Out-Knoten, wird also mit der Nahtseite der Krawatte nach außen gebunden.

Erfunden haben soll ihn der Krawattenfabrikant Ernesto Curami von der Mailänder Krawattenmanufaktur Nicky. Er hat gegenüber den meisten Standardknoten den Vorteil, sehr krawattenschonend zu sein,.Seine elegante Dreiecksform macht ihn zum perfekten Universalknoten – und das, obwohl er sich kaum vom Shelby unterscheidet.

Legen Sie die Krawatte mit der Naht nach außen um den Kragen (breite Seite links) und kreuzen Sie das breite Ende unter dem schmalen durch.


  1. Stecken Sie das breite Ende durch die Halsöffnung und führen es zur linken Seite.

  2. Nun geht das Ende vor dem Knoten zur rechten Seite und bildet einen Ring.

  3. Stecken Sie das breite Ende noch einmal durch die Halsöffnung (von unten).

  4. Jetzt nur noch vorn durch den Ring stecken, festziehen, fertig.
Denken Sie von Anfang an daran: Ihr Ziel ist ein dreieckiger Knoten. Also arbeiten Sie diese Form beim Festziehen der einzelen Windungen schon vor. Das Resultat ist ein Knoten, der am unteren Ende sehr viel schmaler ist als am oberen.

Der Einfache: Der Four-in-Hand
Krawattenmuster und wann man sie trägt
Der Asymmetrische: Der Grantchester


Noch Änfänger im Thema Krawatten binden? Dann lesen Sie doch einfach mal folgende Einleitung: Krawatte binden.

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